Über uns

Was ist Evangelische Jugend?

Evangelische Jugendarbeit geschieht dort, wo junge
Menschen durch das Wort Gottes zur Gemeinschaft des Glaubens und Lebens berufen werden. Sie ist dem evangelisch-lutherischen Bekenntnis verpflichtet. Evangelische Jugendarbeit will allen jungen Menschen das Evangelium von Jesus Christus in ihnen gemäßer Weise bezeugen, sie mit der biblischen Botschaft in ihrer Lebenswirklichkeit begleiten und sie ermutigen, in der Nachfolge Jesu Christi als mündige Christinnen und Christen kirchliches Leben mitzugestalten und Verantwortung in der Welt wahrzunehmen. Die Evangelisch-lutherische Landeskirche Hannovers unterstützt die Evangelische Jugend bei der Erfüllung ihrer Aufgaben. Sie schafft die Voraussetzungen für vielfältige Formen der Arbeit der Evangelischen Jugend. Das Zeichen der Evangelischen Jugend ist das Kreuz auf der Weltkugel.

Quelle: Präambel der ejh

Was ist der Kirchenkreisjugenddienst?

Der Kirchenkreisjugenddienst (KKJD) nimmt als Einrichtung des Kirchenkreises Wolfsburg-Wittingen und in seinem Auftrag die Belange der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen wahr. Gemäß der Ordnung der Ev. Jugend ist er die Arbeits- und Geschäftsstelle der Ev. Arbeit mit Kindern und Jugendlichen im Kirchenkreis. Kinder und Jugendliche sollen durch die Arbeit der Ev. Jugend den Glauben als Hilfe zum gelingenden Leben kennenlernen, der Halt, Sinn und Orientierung verleiht.

Nahtstelle zwischen Jugendarbeit und kirchlichen Gremien

Der KKJD ist Koordinationsstelle für Ehren- und Hauptamtliche in der Kinder- und Jugendarbeit. Dies geschieht u. a. bei regelmäßigen Treffen der Hauptamtlichen und des Kirchenkreisjugendkonvents. Der KKJD mit seinen beiden Geschäftsstellen in Wolfsburg und Wittingen versteht sich als Servicestelle für die Kirchgemeinden und deren verschiedenen Anfragen zum Thema Jugendarbeit. Der KKJD versucht als Nahtstelle zwischen Jugendarbeit und kirchlichen Gremien zu fungieren, dazu gehört die Vertretung der Ev. Jugendarbeit im KK durch Teilnahme an den Kirchenkreiskonferenzen und regelmäßige Treffen mit den kirchenleitenden Gremien auf KK und Sprengelebene.

Beratung, Seelsorge und Schulung

Der KKJD ist eine Beratungs- und Seelsorgestelle, die Beratung und Begleitung von Kindern, Jugendlichen und ehrenamtlich Mitarbeitenden ist ein weiterer Arbeitsschwerpunkt. Die Öffentlichkeitsarbeit des KKJD soll das ganze Spektrum der ev. Kinder- und Jugendarbeit dargestellen und über die Angebote informieren. Der KKJD ist Veranstalter von Mitarbeiterinnen- und Mitarbeiterschulungen (JuLeiCa u.a.) und Koordinationsstelle für Veranstaltungen, Freizeiten, Aktionen, Projekte und Seminare.

Die Leitziele der AEJ

Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend in Deutschland e.V.
 

Glauben leben
Evangelische Jugend prägt den
persönlichen Glauben an Gott.

Horizonte erweitern
Evangelische Jugend zeigt Wege in die
Welt auf.

Wirklichkeit gestalten
Evangelische Jugend verwirklicht
Gerechtigkeit zwischen Menschen,
zwischen den Geschlechtern und den
Generationen in der Einen Welt.

Räume schaffen
Evangelische Jugend erkämpft Räume in
Kirche, Politik und Gesellschaft.

Beteiligung fördern
Evangelische Jugend beteiligt sich an allen
Entscheidungen, die junge Menschen
betreffen.

Qualität entwickeln
Evangelische Jugend bestimmt und
sichert Qualität in der Kinder- und
Jugendarbeit.

Vernetzt handeln
Evangelische Jugend erzielt mit
Partnerinnen und Partnern nachhaltig
Wirkung in Kirche, Ökumene, Politik und
Gesellschaft.

Qualitätsstandards für Freizeiten

Die Evangelische Jugend ist bewegt von der Liebe Jesu Christi. Ihre Freizeiten verfolgen grundsätzlich das Ziel, jungen Menschen das Evangelium von Jesus Christus in einer zeitgemäßen Form weiterzusagen. Gottesdienste, Andachten und inhaltliche Programmgestaltung sind selbstverständliche Bestandteile dieser Freizeiten. Kinder- und Jugendfreizeiten nehmen eine Schlüsselfunktion für das erlebnisorientierte Hineinwachsen von Kindern und Jugendlichen in die Jugendverbandsarbeit und in die Gesellschaft ein. Sie lernen im gemeinsamen Miteinander den Umgang mit Konflikten, soziales und demokratisches Handeln und übernehmen Verantwortung in der Tages- und Programmgestaltung. Im Sinne einer positiven Persönlichkeitsentwicklung von Kindern und Jugendlichen sind Freizeiten unverzichtbarer Bestandteil der evangelischen Jugendarbeit. Die Freizeiten sind inhaltlich und organisatorisch gut vorbereitet, werden verantwortlich durchgeführt und im Team reflektiert. So fühlen sich Kinder und Jugendliche auf den Freizeiten zu Hause. Die Eltern haben die Gewähr eines qualifizierten Angebots für ihre Kinder.

  1. Erfahrungen
    Die Freizeiten bieten allen Beteiligten (Kindern, Jugendlichen, ehren- und hauptamtlichen Mitarbeitern) Raum für prägende Erfahrungen.
  2. Glauben
    Freizeiten tragen in erheblichem Maße dazu bei, dass Kinder und Jugendliche christliches Leben und die damit verbundene Gemeinschaft erfahren.
  3. Vielfalt
    Freizeiten tragen unmittelbar zu weiterer Teilnahme an Veranstaltungen evangelischer Jugendarbeit bei und haben sinnstiftenden und nachhaltigen Charakter. In der Vielfalt der Ansätze und Formen ist das gemeinsame Profil der Freizeitarbeit der Evangelischen Jugend in der hannoverschen Landeskirche zu erkennen.
  4. Gemeinschaft
    Die Freizeiten ermöglichen Gemeinschaft. Gemeinschaft entsteht nicht von selbst. Es braucht dafür Anregungen und Anreize, Gelegenheiten sich kennen zu lernen und gemeinsame Erlebnisse. Zusammen durchgestandene Schwierigkeiten schaffen Verbundenheit, deshalb setzt Evangelische Jugend auf Freiwilligkeit und auf Verbindlichkeit aller Beteiligten.
  5. Sorgfalt
    Die Freizeiten werden gründlich geplant, mit Sorgfalt durchgeführt und intensiv nachbereitet. Ferner sind sie – unabhängig jedweder religiösen Zugehörigkeit – für alle Kinder und Jugendlichen gleichermaßen offen.
  6. Kosten
    Der Kostenrahmen von Freizeiten soll für die jungen Menschen so niedrig gehalten werden, dass alle mitfahren können.
  7. Betreuungsschlüssel
    Ein Betreuungsschlüssel von einem Mitarbeiter auf, in der Regel, zehn Teilnehmer ist Voraussetzung dafür, dass die Belange der Freizeitteilnehmer im Blick behalten werden.
  8. Soziales Lernen
    Zu den Schwerpunkten der Freizeiten der Ev. Jugend gehört das soziale Lernen, d. h. das Einüben gegenseitiger Rücksichtnahme, das Aufeinander achten, der gewaltfreie, antisexistische und antirassistische Umgang miteinander.
  9. Spaß
    Eine Freizeit soll und muss Spaß machen: den Teilnehmenden wie den Leitenden.
  10. Die MitarbeiterInnen
    In den Freizeitenteams der Ev. Jugend arbeiten qualifizierte und hochmotivierte ehren- und hauptamtliche
    Mitarbeiter zusammen. Die ehrenamtlichen Mitarbeiter haben eine Jugendgruppenleitungsausbildung
    nach den geltenden Juleica-Richtlinien absolviert.

Qualitätsstandards nach Ev. Jugend in der Ev.-luth. Landeskirche Hannovers (12.06.2005)

(Quelle: http://www.ejh.de/qualitaetsstandards)