Kalenderblatt vom 16. Juni 2019

Losung

Das ist meine Freude, dass ich mich zu Gott halte und meine Zuversicht setze auf Gott den HERRN, dass ich verkündige all dein Tun.

Psalm 73,28

Lehrtext

Ihr seid ein auserwähltes Geschlecht, ein königliches Priestertum, ein heiliges Volk, ein Volk zum Eigentum, dass ihr verkündigen sollt die Wohltaten dessen, der euch berufen hat aus der Finsternis in sein wunderbares Licht.

1. Petrus 2,9

Aktuelle Woche

Kirchliche Woche

Sonntag, 16. Juni 2019 bis Samstag, 22. Juni 2019

Wochenspruch

Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen! (2. Kor 13, 13)

Feiertag

Tag der Heiligen Dreifaltigkeit (Trinitatis)

Erklärung

Wie könnten wir Menschen das Wesen Gottes erkennen? Unsere Glaubensgroßeltern haben versucht, eine Antwort darauf zu geben, nämlich als Gott Vater, Gott Sohn und Gott Heiliger Geist. Diese Glaubenserkenntnis bestimmt unser Reden, Beten und Handeln. So feiern wir jeden Gottesdienst, so taufen wir im Namen Gottes des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.
Jetzt nach Ostern und Pfingsten bekommt diese Sprache von Gott mit dem Sonntag Trinitatis (Dreifaltigkeit) ihren Platz im Kirchenjahr. In den gottesdienstlichen Texten sind Abschnitte ausgewählt worden, in denen jeweils von allen drei Wesenarten Gottes die Rede ist. 

Thema

Die Heilige Dreifaltigkeit

2. Kor 13, 11-13

11 Zuletzt, Brüder und Schwestern, freut euch, lasst euch zurechtbringen, lasst euch mahnen, habt einerlei Sinn, haltet Frieden! So wird der Gott der Liebe und des Friedens mit euch sein.

12 Grüßt euch untereinander mit dem heiligen Kuss. Es grüßen euch alle Heiligen.

13 Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen!

 

Andacht der Woche

Dreifach hält besser

Drei Mann in einem Boot. Der Film mit Heinz Erhard hat meine Kindheit geprägt. Drei Männer tun sich zusammen und schippern mit der Barkasse „Marianne“ den ganzen Rhein hinunter - auf der Flucht vor ihren Frauen. Drei Mann unterschiedlichen Alters, der eine ängstlich und gleichzeitig cholerisch, der andere verträumt, der Dritte voller Tatendrang. Und zwischendrin wird gesungen: „Wir drei Mann in einem Boot, die stet’s zusammenhalten, wir bleiben stet’s die Alten, wir gehören doch zusammen, wie die Wellen und der Wind. Und wir treiben wie die Wolken und wir bleiben wie wir sind.“

An diesem Sonntag feiern wir Trinitatis. (lat. Dreieinigkeit) Gott ist einer und drei zugleich: Vater, Sohn und Heiliger Geist. Eine komplizierte Vorstellung, die man erstmal denken können wollen muss.

Gemeint ist die Dreiheit der göttlichen Personen: Gott Vater, Gott Sohn und Gott Heiliger Geist in der Einheit des göttlichen Wesens. Die Dreiheit bezeichnet dabei die drei Arten, wie Gott sich um die Welt und seine Menschen kümmert: als Vater = Schöpfer; als Sohn = Erlöser; als Heiliger Geist = mit seiner persönlichen Gegenwart. 

Drei Typen Gottes, die untrennbar zusammenhalten, wie die Wellen und der Wind. Drei Arten, wie wir Menschen Gott erfahren haben im Laufe der Weltzeit. Und doch bleibt Gott, wie er ist. Klingt kompliziert, aber darin steckt ein schöner Gedanke: Gott will bei uns sein und dafür lässt er nichts unversucht. Denn dreifach hält besser.


Pastorin Meret Köhne

Liturgische Farbe

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Weiß als ungebrochenes Licht, als Vereinigung aller Farben, als Farbe von Reinheit und Unschuld bestimmt die Christusfeste (Ostern, Weihnachten) und die Sonntage des Göttlichen Gegenwart (Epiphanias, Trinitatis)

Bild: Klaus Brinkmann

© Ev.-luth. Landeskirche Hannovers

Text: Grethlein, C./Ruddat, G.:Liturgisches Kompendium

Moment Mal

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Erfahrungen des menschlichen Alltags, aus dem Glauben gedeutet - Eine Reihe zum kurzen Innehalten im schnellen Lauf der Zeit - Autor: Radiopastor Matthias Bernstorf.

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Morgenandacht

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Der Sinn unseres Lebens lässt sich nicht an der Menge unserer Plänen, Zwecke und Ziele messen. Woran dann? Die Morgenandacht von Burkhard Conrad.

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Wochenspüche in Gebärdensprache

Wochenlied

Gelobet sei der Herr, mein Gott (EG 139) und Brunn alles Heils, dich ehren wir (EG 140)